Wohnen & Immobilien

U-Wert-Rechner: Wärmedurchgang für Wand und Dach

Der U-Wert-Rechner berechnet den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Bauteils aus bis zu fünf Schichten und vergleicht ihn mit den Höchstwerten des Gebäudeenergiegesetzes bei einer Sanierung.

  • Kostenlos
  • Ohne Anmeldung
  • Mit Rechenweg
  • Quellen genannt

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Ergebnis

Tragen Sie Ihre Werte ein, das Ergebnis erscheint hier.

Anleitung

So nutzen Sie den Rechner

  1. Wählen Sie das Bauteil.
  2. Tragen Sie für jede Schicht des Aufbaus, von innen nach außen, Dicke in Zentimetern und Wärmeleitfähigkeit λ ein. Beides steht im Datenblatt des Baustoffs.

Formel und Rechenweg

So rechnet der Rechner

  1. Wärmedurchgangswiderstand jeder Schicht = Dicke in Metern : Wärmeleitfähigkeit λ.
  2. Gesamtwiderstand = innerer Wärmeübergangswiderstand Rsi + Summe der Schichtwiderstände + äußerer Wärmeübergangswiderstand Rse. Die Übergangswiderstände hängen von der Richtung des Wärmestroms ab (DIN EN ISO 6946): bei einer Wand 0,13 und 0,04 m²K/W, beim Dach 0,10 und 0,04, beim Boden 0,17 und 0,04.
  3. U-Wert = 1 : Gesamtwiderstand, in W/(m²K).
  4. Vergleich: Bei einer Sanierung gelten Höchstwerte nach Anlage 7 GEG: Außenwand und Dach 0,24 W/(m²K), Wände und Decken gegen Erdreich 0,30 W/(m²K).

Zahlen zum Vergleichen

Beispiele und Richtwerte

Außenwand, Schicht 1: 24 cm Mauerwerk mit λ = 0,99 W/(m·K), Schicht 2: 16 cm Dämmung mit λ = 0,035 W/(m·K):

Gesamtwiderstand U-Wert Höchstwert GEG Eingehalten
4,983 m²K/W 0,201 W/(m²K) 0,24 W/(m²K) ja

Gut zu wissen

Regeln, Grenzen und Begriffe

  • Der Rechner berücksichtigt keine Wärmebrücken, etwa an Fensterlaibungen oder Deckenauflagern. Die tatsächliche Wärmedämmung eines Gebäudes ist damit meist etwas schlechter als der reine Bauteil-U-Wert.
  • Bei Luftschichten oder sehr dünnen Schichten mit sehr hoher Wärmeleitfähigkeit kann die einfache Formel ungenau werden.
  • Die Höchstwerte des GEG gelten für die Änderung bestehender Gebäude, nicht unbedingt für Neubauten, für die eigene Anforderungen gelten.

Glossar

U-Wert
Der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils; je kleiner, desto besser die Dämmung.
Wärmeleitfähigkeit (λ)
Der Wert, der angibt, wie gut ein Baustoff Wärme leitet.
Wärmebrücke
Eine Stelle, an der Wärme besonders leicht nach außen gelangt und die der Rechner nicht berücksichtigt.
GEG
Das Gebäudeenergiegesetz, dessen Höchstwerte der Rechner zum Vergleich nutzt.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Wie wird der U-Wert berechnet?

Aus dem Kehrwert des Gesamtwiderstands: 1 geteilt durch die Summe der Wärmeübergangswiderstände innen und außen sowie der Widerstände aller Schichten (Dicke durch Wärmeleitfähigkeit).

Was ist ein guter U-Wert für eine Außenwand?

Nach GEG bei einer Sanierung höchstens 0,24 W/(m²K). Neubauten erreichen oft 0,15 bis 0,20 W/(m²K) oder weniger.

Was bedeutet die Wärmeleitfähigkeit λ?

Sie gibt an, wie gut ein Material Wärme leitet. Je niedriger der Wert, desto besser dämmt das Material. Dämmstoffe liegen meist zwischen 0,02 und 0,04 W/(m·K), Mauerwerk deutlich höher.

Berücksichtigt der Rechner Wärmebrücken?

Nein. Der Rechner berücksichtigt keine Wärmebrücken, etwa an Fensterlaibungen oder Deckenauflagern.

Nachprüfbar

Quellen und Stand

  • Gebäudeenergiegesetz (GEG), Anlage 7 zu § 36: Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten bei Änderung an bestehenden Gebäuden. www.gesetze-im-internet.de

Änderungsprotokoll

  • Werte und Quellen geprüft, Seite im neuen Layout veröffentlicht.